Große Sanierungsmaßnahme mit tollem Ergebnis

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Bei der offiziellen Ein­wei­hung des Schuler­weiterungs­baus am Leib­niz-Gym­na­si­um in St. Ing­bert, zu der der Saarp­falz-Kreis ein­ge­laden hat­te, sind einige Fak­ten nochmal auf den Tisch gekom­men. Am Leib­niz-Gym­na­si­um hat­te es einen zusät­zlichen Bedarf von Klassen- und Dif­feren­zierungsräu­men gegeben, bed­ingt u. a. durch die Ein­führung von G9. Die in der Nähe gele­gene ehe­ma­lige Schiller­schule kon­nte diesen Platzbe­darf darstellen. Im Früh­jahr 2022 über­nahm Fred­er­ic Lafontaine von der Pro­jek­t­ge­sellschaft GSS GmbH das Gebäude in Erb­bau­pacht von der Stadt St. Ing­bert. Die Kern­sanierung der bei­den Schul­ge­bäude (Haupt- und Nebenge­bäude) begann im Som­mer 2022 in Abstim­mung mit dem Tech­nis­chen Immo­bilien­man­age­ment des Saarp­falz-Kreis­es. Seit Sep­tem­ber dieses Jahres wer­den sie als Erweiterung für das Leib­niz-Gym­na­si­um von der GSS GmbH an den Saarp­falz-Kreis ver­mi­etet.

„Wir sind wahnsin­nig froh über das Ergeb­nis, es ist wirk­lich eine Vorzeigeschule. Jed­er kann sich gerne überzeu­gen, dass die Schü­lerin­nen und Schüler des Leib­niz-Gym­na­si­ums hier gut aufge­hoben sind“, sagte Schulleit­er Erik Brill in sein­er Begrüßung gle­ich zu Beginn der Ver­anstal­tung.  

Auch Lan­drat Dr. Theophil Gal­lo hieß alle Anwe­senden her­zlich willkom­men. „Zu mein­er Schulzeit war es nicht anders, die Schulen lit­ten schon immer an Raum­not. Der Saarp­falz-Kreis ist seit Über­nahme der Schulen vom Land hin­ter­her – und das gilt auch für meinen Vorgänger Clemens Lin­de­mann – Sanierungsrück­stände abzubauen und neue Räum­lichkeit­en zu schaf­fen. Grund­sät­zlich bräucht­en wir mehr Geld dafür. Nichts­destotrotz näh­ern wir uns mit diesem Erweiterungs­bau erneut ein Stück weit der Sol­lan­forderung und darauf kön­nen wir stolz sein“, führte der Lan­drat aus. Er dank­te weit­er Fred­er­ic Lafontaine und allen Mitar­bei­t­en­den des Immo­bilien­man­age­ments um Geschäfts­bere­ich­sleit­er Hans-Peter-Engel, Fach­bere­ich­sleit­er Jür­gen Ler­oux und Architek­tin Tina Muskalla für die vortr­e­f­fliche Aus­führung und Begleitung des Pro­jek­tes, natür­lich galt sein Dank auch der Stadt St. Ing­bert.

Die bei­den Gebäude­teile bieten nun Platz für 260 Schü­lerin­nen und Schüler. Fred­er­ic Lafontaine ging in seinen Aus­führun­gen auf die Ausstat­tung ein und ver­wies darauf, dass man grund­sät­zlich großen Wert auf die Ein­bindung regionaler Fir­men und Pro­duk­te geachtet habe sowie auf die Ver­ar­beitung nach­haltiger Mate­ri­alien. Das „Grüne Klassen­z­im­mer“ im Außen­bere­ich mit Sitzgele­gen­heit aus Kalk­steinen wurde beim späteren Rundgang zum Blick­fang der Gäste. Über­haupt präsen­tierte sich das Außen­gelände mit seinem Baumbe­stand sehr ein­ladend.

Davon überzeugte sich auch Bil­dungsmin­is­terin Chris­tine Stre­ichert-Cliv­ot: „Wenn wir in mod­erne und gut aus­ges­tat­tete Schulen investieren, investieren wir auch in die Zukun­ft unser­er Kinder und Jugendlichen. So wird zeit­gemäßer Unter­richt ermöglicht, eine angenehme Ler­numge­bung geschaf­fen und die soziale und emo­tionale Entwick­lung der Schü­lerin­nen und Schüler unter­stützt. Guter Unter­richt und gute Päd­a­gogik sind die Grundpfeil­er unseres Bil­dungssys­tems.“

Dass nach 14 Monat­en die Gebäude und das Außen­gelände bezugs­fer­tig waren, fand schließlich bre­ites Lob.

„Wir mussten eine schnelle Lösung find­en. Gemein­sam mit der Schule, dem Kreis und dem Investor haben wir diese Lösung gefun­den: Mit der schnellen Reak­tivierung der Schiller­schule haben wir zügig Platz bere­it­gestellt und die Schiller­schule nach­haltig genutzt“, sagte St. Ing­berts Ober­bürg­er­meis­ter Prof. Ulli Mey­er im Rah­men der Feier­lichkeit. Der Beige­ord­nete für nach­haltige Stad­ten­twick­lung, Markus Schmitt, ergänzte: „Die Fer­tig­stel­lung der Schiller­schule zeigt, dass wir in St. Ing­bert Schnel­ligkeit, Effizienz und Nach­haltigkeit kom­binieren kön­nen. Der Schlüs­sel der nach­halti­gen Stad­ten­twick­lung ist die Reak­tivierung von Gebäu­den, sofern dies möglich ist, um den CO₂-Ausstoß bei der Beton­her­stel­lung zu ver­ringern.“

Eine weit­ere Beson­der­heit galt es schließlich zu bestaunen: Das sechs Meter bre­ite Gemälde „Beruf und Fam­i­lie“ des Malers Fritz Berberich (1909 – 1990) aus dem Jahr 1960, welch­es dieser nach der Eröff­nung der Schiller­schule für das Lehrerz­im­mer anfer­tigte, kon­nte an Ort und Stelle erhal­ten wer­den.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kreisstadt Stadt Homburg/Saar

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